Markus Plohn

Autor -Markus Plohn

Mein erstes Mal

In meiner mittlerweile doch 19-jährigen OL-Karriere OL-Geschichte konnte ich am Samstag zum ersten Mal einen Einzellandesmeistertitel feiern, und zwar bei den Niederösterreichischen Nachtmeisterschaften in St. Johann in der Haide. Damit konnte ich heuer bei jeder Landesmeisterschaft eine Medaille holen: 2x Bronze (Sprint und Lang), 3x Silber (Ultralang, Mittel und Staffel) und 1x Gold (Nacht).

Im Ziel (Foto: fotoburmann.at)

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Summer of ’11

Nachdem ich im Juli satte 27,1 Laufkilometer in mein Trainingstagebuch schreiben durfte, konnte der August ja nur besser werden. Und das wurde er auch.

Nach zehn Jahren Skandinavien und O-Ringen ging es heuer nicht ganz so weit in den Norden, nämlich nach Belgien (inklusive Sightseeing in Holland, Luxemburg und Frankreich). Dort nahm ich in Lommel am Flandern 3-Tage-OL teil, wo mich flaches Gelände mit schnell belaufbarem Wald erwartete – so wie ich es liebe. Immerhin konnte ich mit zwei Tagessiegen und einem knappen zweiten Rang (+9 sec) den Gesamtsieg in der H21 feiern.

Bei einer Gesamtlaufzeit von 2h50min unterlief mir nur ein nennenswerter Fehler bei der dritten Etappe (Posten 22). Ein Beweis dafür, dass entweder die Beine zu langsam oder das Gehirn zu schnell ist – wie auch immer.

Ergebnisse
Karten: Etappe 1, Etappe 2, Etappe 3

Jetzt bleiben nur noch acht Tage bis zum Beginn der Herbstsaison. Am Programm stehen gleich mal zwei Niederösterreichische Bewerbe: die Staffel am 10. September und die Langdistanz am 11. September. Mal sehen, wie sich die Form bis dahin noch verbessern lässt.

3 Wochen Pause

Nach genau drei Wochen Trainingspause beginnt heute das Training für die Herbstsaison. Grund für die lange Pause war die Organisation der 6 Days of Austria, bei der ich voll eingespannt war. Nun heißt es aber wieder den Fokus auf das Laufen zu legen, schließlich warten schon bald die nächsten Wettkämpfe. Wie sehr diese trainingsfreie Zeit neben der ohnehin durchwachsenen ersten Saisonhälfte ein Loch in meine Form gerissen hat, werde ich wohl heute abend wissen. Dann bleiben noch 53 Trainingstage übrig um beim nächsten wichtigen Wettkampf topfit am Start zu stehen.

Überraschung!

Vergangenen Samstag wurde mit der Niederösterreichen Mittelmeisterschaft in Wien die Frühjahrssaison beendet. Nachdem mein Training in letzter Zeit aufgrund diverser Krankheiten und Verletzungen eher durchwachsen war, wusste ich, dass ein Podestplatz nur schwierig zu erreichen war. Schließlich waren auch alle Medaillenanwärter am Start und da die Kategorie von 15 bis 44 Jahre ging, wurde die Konkurrenz noch stärker.

Ich startete ziemlich am Ende und rechnete eigentlich damit, dass es zu Beginn auf den Wiesen bereits Spuren gab. Dem war leider nicht so, wie ich gleich zum ersten Posten feststellen musste.

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Alpe Adria Cup

Blick von Opatija auf Rijeka

Nachdem ich vorher noch nie in Kroatien war und ich auch, wenn auch nur einen kleinen Teil davon, dieses Land einmal sehen wollte, beschloss ich bei meiner Jahresplanung im Winter am Alpe Adria Cup in Rijeka teilzunehmen. Alleine reisen musste ich nicht, schließlich schlossen sich die Familie Schaumann (Tobi, Saskya, Laura und Jörg) sowie Pierre, Flo und Michi an.

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Sprint in Ried

Die letzten Posten

Nach vierwöchiger Fuß-OL-Pause auf nationaler Ebene stand am Wochenende der nächste Austria Cup am Programm. Da dies zugleich Staatsmeisterschaft auf der Sprintdistanz war, hatten auch alle anderen Kategorien eine Sprintbahn zu bewältigen.

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Nationaler Auftakt in Eisenberg

Obwohl auf Grund meiner Verletzung am rechten Fuß das Training in den Tagen zuvor nur aus einer Einheit bestand, ließ ich es mir am Wochenende nicht nehmen am ersten nationalen Wochenende, bestehend aus dem ersten Austria Cup und der Bundesländerstaffel, teilzunehmen. Gerade durch die Abwesenheit aller Profis (die meisten befanden sich in Schweden bei der Tiomila) standen die Chancen auf ein gutes Resultat nicht schlecht.

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Prague Easter

Während andere im Garten nach Ostereiern und Schokoladenhasen suchten, machte ich mich zusammen mit elf anderen Vereinskollegen auf nach Tschechien zum Prague Easter in der Nähe von Ceska Lipa nördlich von Prag um zwischen den Sandsteinfelsen nach orange-weißen Postenschirmen zu suchen.

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