Markus Plohn

Brennend heißer Wüstensand

Fern, so fern dem Heimatland, nämlich in und um Mórahalom im südlichen Ungarn nahm ich über Pfingsten am Maccabi Cup teil. Neben dem 3-Tage-OL (zwei Mittel- und eine Langdistanz) gab es als Rahmenprogramm einen Nacht-OL sowie eine 2er-Staffel. Die große Hitze – bei den Läufen fast immer über 30° C – und der sandige Boden ließen die Läufe zu richtigen Hitzeschlachten werden.

Samstag: 1. Etappe & Nacht-OL

Die erste Etappe galt auch als World Ranking Event, also der wichtigste Wettkampf an diesem Wochenende. Zwar erwischte ich einen guten Start, ab Posten sieben schlichen sich aber immer mehr Fehler von insgesamt über zwei Minuten ein – einfach zuviel. Am Ende bedeutete das im eher schwach besetzten Starterfeld den 7. Rang mit 3:13 Rückstand sowie mageren 701 WR-Punkten. Kein gelungener Auftakt!

Karte | Ergebnisse | Zwischenzeiten | Ergebnis WRE

Nur wenige Stunden später wurde bereits der Nacht-OL gestartet. Hier kam ich ohne nennenswerte Zeitverluste durch, was aufgrund der einfachen Bahn und weit sichtbaren Reflektoren an  den Posten auch nicht verwunderlich war.

Karte | Ergebnisse | Zwischenzeiten

Sonntag: 2. Etappe & 2er-Staffel

Bei der zweiten Etappe, ebenfalls eine Mitteldistanz, gelang mir ein weit besserer Lauf als am Vortag und ich konnte mich in der Gesamtwertung auf den dritten Rang nach vorne schieben.

Karte | Ergebnisse | Zwischenzeiten | Gesamtwertung

Nachdem die Tanks mit einer Portion Pommes wieder aufgefüllt und die müden Beine erholt waren, fiel der Startschuss zur Staffel. Ich lief gemeinsam mit Much und übernahm die erste und dadurch auch die dritte Strecke. Auf der Startstrecke kam ich fehlerfrei durch und konnte als erster übergeben, nur beim zweiten Mal unterlief mir ein kleiner Parallelfehler zu Posten vier, wodurch ich ein paar Sekunden und somit den Anschluss verlor. Am Ende belegten wir mit 24 Sekunden Rückstand den zweiten Rang.

Karte: Strecke 1, Strecke 3 | Ergebnisse | Zwischenzeiten

Montag: 3. Etappe

Den Abschluss bildete eine Langdistanz inklusive kurzem Labyrinth. Da anscheinend wegen der Hitze einige Läufer langsamer liefen, aufgaben oder gar nicht erst starteten, konnte ich den Etappensieg feiern und mich auch im Gesamtranking ganz nach vorne schieben.

Karte | Ergebnisse | Zwischenzeiten | Gesamtwertung

Die ungarischen Organisatoren haben auf jeden Fall tolle Wettkämpfe geboten, sowohl was das technische (Karten & Bahnen) als auch die Rahmenbedingungen (Catering, etc.) betraf, und mit dem Nacht-OL sowie der Staffel auch dafür gesorgt, dass einem nie langweilig wurde. Und nebenbei durfte man noch die lokale Therme gratis genießen, die bei diesen Temperaturen eine angenehme Abkühlung bot.

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