Markus Plohn

Sammlung komplettiert

Bei der Niederösterreichischen Meisterschaft über die Mitteldistanz konnte ich heute etwas überraschend, vor allem für mich, meine Landesmeisterschafts-Medaillensammlung komplettieren – der Titel über die Mitteldistanz hatte mir nämlich noch gefehlt.

Ich hatte die Ehre als letzter zu starten und sozusagen das Feld von hinten aufzurollen. Durch den starken Regen hatten sich von den früher gestarteten Läufern schon einige Spuren gebildet von denen ich teilweise schon etwas profitieren konnte, obwohl es manchmal nicht so einfach war diesen Schlammspuren zu folgen, vor allem entlang der Hänge.

Karte
Ergebnisse und Zwischenzeiten

Ich startete etwas verhalten und musste am Weg zum ersten Posten nach Verlassen des kleinen Pfades bereits einen ersten Sicherheitsstop einlegen, obwohl der Posten eigentlich gar nicht so schwierig war. Auch beim zweiten (Schlangenlinie und etwas zu tief im Postenraum) und dritten Posten (kurzer Stop beim falschen Posten direkt davor) verlor ich etwas Zeit.

Nach diesem verkorksten Start kam ich langsam in die Gänge und es lief für vier Posten deutlich besser. Leider unterlief mir beim achter ein kleiner Postenraumfehler, wodurch ich etwas hektisch wurde und die Richtung zum neuner nicht kontrollierte. Dadurch kam ich etwas höher auf dem Weg heraus als ich dachte und als ich beim Hinunterlaufen im Graben bei einem anderen Posten vorbeikam war ich völlig von der Rolle. Ich glaubte plötzlich zu tief zu sein und lief wieder hinauf, obwohl der Posten 50 Meter weiter unten gewesen wäre.

Nachdem ich den Fehler endlich korrigiert hatte, hatte ich bereits über 90 Sekunden verloren – sehr viel Zeit. Das war’s dann aber zum Glück mit den Fehlern. Hier und da hätte es vielleicht noch etwas Verbesserungspotenzial gegeben, zum Beispiel bei Posten 12 (direkter, sowohl unterwegs als auch im Postenraum), auf der anderen Seite erwischte ich manche Routen sehr gut, wie den 12er oder den 16er.

Auf meinem Zwischenzeitenausdruck im Ziel stand schlussendlich eine Laufzeit von 34:24, nachdem ich wusste welche Zeiten die Wiener gelaufen waren rechnete nicht mehr mit einer Medaille und vor allem nicht mit dem Sieg. Doch als ich hörte, dass der große Favorit Xander hinter mir war und auch die anderen meine Zeit nicht unterboten hatten, konnte ich es kaum glauben. Der zweite Titel in diesem Jahr war also fix.

Auf Landesebene ist nun erstmal länger Pause. Weiter geht es erst im Herbst mit der Langdistanz am 28. September in Mauerbach (sofern die momentan nicht vergebene Sprintmeisterschaft nicht vorher stattfindet).

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