Markus Plohn

Lipica Open 2014

Auch heuer ging es Anfang März zwecks Training nach Slowenien zum Lipica Open. Neben dem technisch anspruchsvollen Gelände bietet dieses Wettkampfwochenende aufgrund des steinigen Untergrunds vor allem koordinatives Training. Die Steine waren es dann auch, die mich am zweiten Tag etwas bremsten – dazu später mehr.

1. Etappe – Mitteldistanz

Karte | Ergebnisse

Der erste Tag bot schnelles, etwas flacheres Gelände. Leider hatte ich bei den ersten beiden Posten gleich Probleme mit der Richtung, vor allem da es vom Startpunkt im spitzen Winkel nach rechts wegging. Beim zweiten Posten lag ich nach einer Minute Fehler schließlich an 101. Stelle, bei 116 Startern nicht gerade eine Traumzwischenzeit.

Dann lief es aber besser und ich konnte mich Stück für Stück vorarbeiten. Zwar warf es mich bei ein paar Posten nochmal etwas zurück:

P9: falsches Objekt im Postenraum anvisiert, +20sec
P10: nach der Forststraße falsch weiterorientiert, +1:30min
P20: falsche Routenwahl, +10sec

Aber bis ins Ziel konnte ich mich noch bis auf Platz 33 vorschieben. Mit diesem Ergebnis war ich ganz zufrieden – im Optimalfall wäre vielleicht der 15. Platz drin gewesen.

2. Etappe – Langdistanz

Karte | Ergebnisse

Am zweiten Tag wurde es so richtig steinig, und zwar während des gesamten Laufs.

Diesmal erwischte ich einen besseren Start, zumindest bis Posten 3. Zum Vierer kletterte ich versehentlich den falschen Berg hinauf und zum Sechser hatte ich zuviel Respekt vor den vielen Höhenschichtlinien.

Am Weg zum Neuner schlug ich mir das linke Knie auf und knickte ein paar Mal um, was  nicht gerade die Motivation förderte. Technisch lief es zwar halbwegs gut, aber konditionell ging ab der Hälfte gar nichts mehr. So schleppte ich mich irgendwie über die Ziellinie und war froh auch diesen Lauf abhaken zu können.

Resümee

Was nehme ich von diesem Wochenende mit? Der physische Aufbau stimmt, jetzt heißt es in Wettkampfform bringen. Orientierungstechnisch gibt es einiges zu tun. Ein Schnitzel mit Pommes und ein kühles Bier nach dem Lauf machen viele Strapazen wieder gut. Und natürlich eine große Narbe am Knie. Zur Erinnerung.

Hier noch ein paar Impressionen aus Slowenien:

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