Markus Plohn

Wrap-up

In den letzten Wochen seit dem Lipica Open gab es einige OL-Trainings und -Wettkämpfe, hier eine Zusammenfassung:

NOLV Cup
Die ersten drei Läufe fanden in Wiener Neustadt (MilAk), Lichtenwörth und Bad Erlach statt. Bei allen drei Läufen konnte ich gewinnen, wobei es bei jedem Lauf enger wurde.

1. NOLV Cup: Karte, Ergebnisse, Zwischenzeiten, Splitalyzer
2. NOLV Cup: Karte, Ergebnisse, Zwischenzeiten, Splitalyzer
3. NOLV Cup: Karte, Ergebnisse, Zwischenzeiten, Splitalyzer

BOLV Cup
In Mariasdorf nahm ich am ersten BOLV Cup teil – netter Lauf mit guter Bahnlegung.

Karte, Ergebnisse, Zwischenzeiten

Training Schleinzer Kreuz
In Schleinz lief ich die Bahn des letzten Wintertour-Laufs mit HeadCam – immer wieder interessant im Nachhinein zu sehen, wo man eigentlich herumgestolpert ist.

Karte, 3D Rerun

Szombathely Cup
Beim Szombathely Cup wurden zwei Sprints an einem Tag direkt in Szombathely (Ungarn) ausgetragen. Die Bahnen waren recht interessant und die Siegerzeiten ungewohnt niedrig. Ich wurde zweimal hinter Much Zweiter, wobei ich beim zweiten Lauf Pech hatte und am Weg zu Posten 10 nicht mehr durch den Durchgang durfte so wie Much. Dort verlor ich über 30 Sekunden, mein Rückstand im Ziel betrug lediglich eine Sekunde (gesamt 14 Sekunden).

Karte 1, Karte 2, Ergebnisse, Zwischenzeiten und Gesamtergebnis

NÖ Ultralang MS
Auch die erste Medaillenentscheidung liegt bereits hinter uns. In Deutsch Kaltenbrunn wurden die Niederösterreichischen Meisterschaften über die Ultralangdistanz ausgetragen. Nachdem Roland nur den ersten Teil lief, war mir die Silbermedaille hinter Pierre sicher. Ein paar Details zum Lauf:

P1: Routenwahl von der Idee her gut, allerdings hätte ich gleich vom Start weg runter auf den nächsten Weg müssen und nicht soviel Zickzacklaufen.
P2-3: OK
P4: Auf der falschen Seite des Grabens hinaufgelaufen, ein paar Sekunden verloren.
P5: OK
P6: Mein größter Fehler bei diesem Lauf: ich drehte kurz vorm Posten um und stand etwas herum. Zeitverlust: fast 1,5 Minuten.
P7-9: OK
P10: Wieder im Postenraum falsch abgebogen, weniger als eine Minute verloren.
P11-15: OK
P16: Routenwahl? Oben herum war anscheinend schneller.
P17-20: Technisch ok, aber physisch komplett leer, vor allem bergauf.

Karte, Ergebnisse, Zwischenzeiten

CESOM
Das Highlight der letzten Wochen war das „Central European Spring Orienteering Meeting“ in Borsky Mikulas (Slowakei) am vergangenen Wochenende. Dieses Meeting bestand aus zwei Läufen (Mittel und Sprint) am Samstag und einer Langdistanz am Sonntag, wobei die Mitteldistanz zugleich World Ranking Event war.

Mitteldistanz (World Ranking Event)
Ich erhoffte mir wie im Vorjahr (Karte) einen superschnell belaufbaren Wald mit wenigen Höhenmeter. Teilweise wurden meine Hoffnungen auch erfüllt, allerdings gab es an manchen Stellen auch viel Bodenbewuchs und Dickicht. Zumindest die Höhenmeter hielten sich in Grenzen. Ich erwischte einen nahezu perfekten Lauf. Nur zu Posten 12 verlor ich etwas Zeit, da ich mich durch’s Dickicht kämpfte anstatt die Lichtungsschneise zu nehmen (diese bemerkte ich allerdings erst am nächsten Tag, als ich wieder dort vorbeilief).

Mit meiner Zeit von 40:20 (+6:43), dem 22. Rang und 886 World Ranking Punkten war ich mehr als zufrieden. Leider hat es für die 1000 Punkte noch nicht gereicht, aber bald wird es soweit sein. Im World Ranking konnte ich mich somit kurzzeitig auf Platz 356 vorschieben, meine bisher beste Platzierung.

Karte, World Ranking Ergebnis

Sprint
Nur wenige Stunden nach der Mitteldistanz stand der Sprint bereits auf dem Programm. Dieser fand wie im Vorjahr direkt in Borsky Mikulas statt, wobei mir die Bahn diesmal besser gefiel. Mir unterlief zu Posten acht ein gröberer Richtungsfehler, der mich in etwa 20 Sekunden kostete. Sonst ging es ganz gut, aber viel konnte man sowieso nicht falsch machen. Zeit: 17:47, Rang: 16.

Karte

Langdistanz
Die Bahnlänge von 18 Kilometern schockte mich im ersten Moment, doch in Portugal hatte ich die gleiche Distanz mit einigen Höhenmetern mehr bereits bewältigt, also sollte auch dieser Lauf zu schaffen sein. Mein Ziel war die 100-Minuten-Marke zu unterbieten – ob es sich ausging?

Der erste Teil bis zum Getränkeposten (Posten 16, der übrigens falsch saß) erlaubte viel Direktlaufen und ein hohes Tempo. Bei den Posten fünf und zehn unterliefen mir kleinere Richtungsfehler, in Summe vielleicht 30 Sekunden. Ab Posten 17 war teilweise etwas Umlaufen angesagt, die Umwege hielten sich aber in Grenzen, und etwas Dickicht und Bodenbewuchs kamen hinzu. Überraschender Weise ging es physisch bis zum Ende ganz gut und ich konnte das Tempo halbwegs hoch halten. Zeit: 94:57, Rang: 15. Geschafft! Die 100er-Marke gesprengt und auch der Rückstand von 17:10 war auf diese Distanz für mich in Ordnung.

Karte
Ergebnisse und Zwischenzeiten

Zusammenfassung und Ausblick
Der März lief trainingsmäßig sehr gut: 300km (125 OL, 175 Laufen) – 31,5h – 8 Ruhetage; das schlägt sich natürlich auch in der Form nieder. Kein Grund jedoch jetzt die Beine hochzulegen, auf dieser Grundlage muss nun aufgebaut werden!

Die nächste Möglichkeit dazu gibt es bereits am kommenden Wochenende beim Prague Easter. Und eine Woche später steht schon die nationale Saison vor der Tür: 1. und 2. Austria Cup (inklusive ÖSTM Sprint) in Fürstenfeld.

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