Markus Plohn

Nationaler Auftakt in Eisenberg

Obwohl auf Grund meiner Verletzung am rechten Fuß das Training in den Tagen zuvor nur aus einer Einheit bestand, ließ ich es mir am Wochenende nicht nehmen am ersten nationalen Wochenende, bestehend aus dem ersten Austria Cup und der Bundesländerstaffel, teilzunehmen. Gerade durch die Abwesenheit aller Profis (die meisten befanden sich in Schweden bei der Tiomila) standen die Chancen auf ein gutes Resultat nicht schlecht.

1. Austria Cup
Mit Startzeit 0:00 durfte ich das Rennen eröffnen. Gleich vorweg: es gelang mir nicht auch als erster Eliteläufer die Ziellinie zu passieren. Doch zumindest der Start lief ganz passabel. Zum ersten Posten konnte ich mir die Bestzeit holen (es sollte die einzige sein) und bis Posten zwei lag ich sogar noch in Führung, beim dritten nur vier Sekunden zurück.

Dass ich das hohe Anfangstempo nicht lange halten werden konnte war mir natürlich bewusst und spätestens beim Anstieg zu Posten acht war von hohem Tempo sowieso nichts mehr zu sehen. Am Weg zum Zehner wurde ich von Thomas Lang ein- und überholt und zum 11er schließlich auch abgehängt.

Am Weg zum letzten Posten (Foto: Fesselhofer)

Danach lief ich ein eher einsames Rennen, vor allem rund um die Posten 13, 14, 15, 19, 23, 25 und 26 war wirklich sonst niemand zu sehen. Immerhin schaffte ich es als Zweiter Eliteläufer im Ziel einzulaufen, auch wenn kurz danach bereits der spätere Sieger Roland Fesselhofer folgte.

Natürlich war es kein fehlerfreier Lauf:

  • Eine Minute bei Posten vier (ich verlas mich bei der Postenbeschreibung um eine Zeile und suchte einen Einzelbaum (Posten fünf) statt einer Rinne).
  • 45 Sekunden zu Posten zehn (vielleicht wäre die Routenwahl über die Straße bzw. den Start gar nicht so schlecht gewesen).
  • Wieder eine Minute bei Posten 12 (hier verpasste ich zuerst die Weggabel und dann zögerte ich auch noch etwas oberhalb des Postens).
  • Nochmals eine knappe Minute zum 19er, meine Zickzack-Route sagt wohl alles (siehe Karte).
  • Und schließlich noch die lange Route zu Posten 24, die mich über zwei Minuten kostete und ich dadurch auch noch die einzige Verpflegungsstelle verpasste.

Nichtsdestotrotz war es ein schöner Lauf und mit meinem siebenten Rang bin ich auch zufrieden.

Karte mit Bahn und Route
Ergebnisse, Zwischenzeiten, Splitalyzer und Routegadget

Bundesländerstaffel
Tags darauf fand im gleichen Gelände die Bundesländerstaffel statt. Ich startete im dritten Team für Niederösterreich und durfte knapp vor dem Massenstart ins Rennen gehen – dadurch wurde es zu Beginn wieder ein eher einsames Rennen. Trotzdem legte ich auch wie am Vortag einen guten Start hin und erwischte die ersten vier Posten ideal.

Zu Posten fünf wählte ich leider die langsamere Route durch das Bachbett, rechts oben herum wäre um eine glatte Minute schneller gewesen. Kurz vor Posten sieben hatte ich schließlich ersten Gegnerkontakt: ich sah Martin Veitsberger vor mir stempeln und einen Posten später hatte ich ihn auch schon überholt.

Zum 11er konnte ich noch zwei Läufer ein- und überholen und bis ins Ziel hinter mir halten. Schlussendlich hatte ich vier Läufer überholt (keine Ahnung wo der vierte war) und bin die sechstbeste Zeit auf der Schlussstrecke gelaufen. Schön und gut für mich, doch für unser Team hatte es keine Auswirkung, denn dieses war bereits wegen eines fehlenden Postens auf der dritten Strecke disqualifiziert – genauso wie Niederösterreich 2.

So reichte es leider nur zum sechsten Gesamtrang für Niederösterreich – nächstes Jahr wird’s sicher wieder besser!

Karte mit Bahn und Route
Ergebnis und Zwischenzeiten

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