Markus Plohn

Was zu beweisen war

Die letzten Tage waren wieder gespickt mit viel OL, der Höhepunkt dabei war sicher die 32. Wiener Neustädter Stadtmeisterschaft. Aber alles der Reihe nach:

13. NOLV Cup

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Der letzte NOLV Cup der heurigen Saison ging am Garnisonsübungsplatz Wiener Neustadt über die Bühne. Nachdem die Karte bereits für viele Trainings und Trainingswettkämpfe genutzt wurde, gab es keine großen Überraschungen und ich konnte von Beginn weg attackieren. Somit holte ich mir auf den ersten neun Posten gleich mal sieben Bestzeiten.

Dann kam jedoch der Waldteil, wo ich zu viel Zeit (über eine Minute) verlor, die ich auch mit vier weiteren Bestzeiten am Schlussteil nicht mehr aufholen konnte. Somit blieb am Ende der zweite Platz hinter Martin „Bränsch“ Brantner.

Die Gesamtwertung war mir aber nicht mehr zu nehmen, die hatte ich ja bereits beim vorletzten Lauf fixiert. Außerdem gelangen mir noch zwei Besonderheiten: ich nahm als einziger Läufer in der Herren A an allen Läufen teil, außerdem schaffte ich es bei allen Läufen unter die top drei.

Ergebnis, Zwischenzeiten und Splitalyzer

1. Inoffizielle Offene Wiener Neustädter Staffelmeisterschaft
Tags darauf fand in der Schmuckerau in Wiener Neustadt das vorerst letzte WoGoS-Training, zugleich 1. Inoffizielle Offene Wiener Neustädter Staffelmeisterschaft, statt. Gelaufen wurde in 2er-Teams, wobei jeder zwei Schleifen von ca. 1,5km zu absolvieren hatte.

Ich lief gemeinsam mit Niklas, und da er etwas knapp zum Start kam, übernahm ich den Startläufer und somit auch die 3. Strecke.

Auf der ersten Schleife galt es zu Beginn viel Karte zu lesen, erst zum 6. Posten konnte man das Gaspedal voll durchtreten, dort konnte ich mich auch etwas absetzen.

Die zweite Schleife führte mehr ins Siedlungsgebiet und erlaubte so insgesamt ein höheres Tempo. Posten fünf bot eine kleine Überraschung, hier hätte man fast eine Stirnlampe benötigt um den Schirm zu finden.

Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht und bot eine nette Abwechslung zu den „normalen“ OL-Trainings.

Karte Strecke 1, Karte Strecke 2, Ergebnis und Zwischenzeiten

Sprint-Training
Den Samstag nutzten Michi, Flo und ich als Vorbereitung auf die Stadtmeisterschaft für ein Sprint-Training im Zehnerviertel bzw. in der Schmuckerau.

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Auf den schwarzen Abschnitten (exakt 500m) war Kartenlesen verboten, diese dienten nämlich als „Blaumacher“. Und dann galt es natürlich fehlerfrei die anschließende 1,5km-Bahn zu absolvieren, was sich vor allem in der Au ohne Posten als gar nicht so einfach erwies.

Am Sonntag fand bereits zum zweiten Mal der Rote Nasen Lauf in der Militärakademie in Wiener Neustadt. Zur Abwechslung ging es bei diesem Lauf einmal nicht um die Zeit, sondern um die gelaufenen Kilometer. Da ich auch wieder bei der Organisation mithalf, blieb nur Zeit für 12 Kilometer.

32. Wiener Neustädter Stadtmeisterschaft

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Das Highlight der letzten Tage war aber auf jeden Fall die heutige Stadtmeisterschaft, die inoffizielle Vereinsmeisterschaft des HSV OL Wiener Neustadt. Die Erwartungen an die Bahn und den Modus wurden meiner Meinung nach von den Vorjahresgewinnern und diesjährigen Hauptorganisatoren Jutta und Stephan erfüllt: Massenstart und eine kurze Bahn mit zwei Schmetterlingen und vielen Posten.

Zu Beginn des Laufs hielt ich mich sehr zurück und konzentrierte mich mehr darauf die richtige Postenreihenfolge im Schmetterling einzuhalten und keine Fehler zu machen um weit vorne auf die restliche Strecke zu gehen.

Nach dem Schmetterling reihte ich mich erstmal auf Platz sechs ein und konnte mich bis Posten zehn an die dritte Stelle vorarbeiten. Dann hieß es den Anschluss an Kerschi und Pierre zu halten und mitzukontrollieren.

Beim zweiten Schmetterling musste ich wieder mehr orientieren und verlor ein paar Sekunden. Schließlich ging ich gemeinsam mit Roland an zweiter Stelle liegend hinter Pierre auf den Schlussteil.

Zu Posten 24 hatte ich schon ordentlich zu kämpfen an Pierre dran zu bleiben, allerdings merkte ich auch, dass Roland langsam den Anschluss verlor. Kerschi, der im Schmetterling etwas Zeit verlor, da er den Bach nicht queren wollte, setzte sich durch eine andere Routenwahl und einer kurzen Attacke wieder an die Führungsposition.

Ich profitierte dann davon, dass Pierre und Kerschi vor mir liefen und mir im Prinzip die Posten zeigten. So konnte ich im Postenraum immer ein wenig aufschließen. Kurz vor dem Ende bei Posten 32 lag ich immerhin nur 7 Sekunden hinten. Der Schlussattacke auf der langen Teilstrecke zum vorletzten Posten konnte ich aber nichts mehr entgegensetzen und so lief ich ungefährdet auf den dritten Rang.

Den Tagessieg und somit den Stadtmeister 2010 und Organisator 2011 konnte sich Pierre sichern, Gratulation!

Ergebnis und Zwischenzeiten

Ausblick
Die Saison neigt sich langsam dem Ende zu. Insgesamt erwarten mich noch sechs Wettkämpfe. Und da die Saison in Österreich bereits vorbei ist, muss ich wohl ins Ausland ausweichen:

Am 6. und 7. November findet in Gant (Ungarn) der traditionelle Spartakus-Cup statt. Am Wochenende darauf geht es nach Dänemark zur Jættemilen, einem 25km-Orientierungslauf mit einem Sprint-OL am Vortag. Den Saisonabschluss bildet am 20. und 21. November das Juniper Open mit seinen Dickichtlabyrinthen in Kaskantyú (Ungarn).

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