Markus Plohn

NOLV Cup Gesamtsieg verteidigt

Am Mittwoch fand auf der neuen Karte Garnisonsübungsplatz Kottingbrunn der 12. und zugleich vorletzte Lauf zum heurigen NOLV Cup statt. Die Ausgangslage für die Gesamtwertung sah gar nicht mal so schlecht aus: ein Platz in den top 25 sollte für den vorzeitigen Gesamtsieg genügen. Nun aber zum Lauf:

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Vor dem Start hatte man 30 Sekunden lang Zeit die Karte und Bahn zu studieren. Auf den ersten Blick sah das Dickichtlabyrinth gar nicht so schwierig zu entwirren aus. Dann ging es auch schon los.

Schon mit dem ersten Posten hatte ich so meine Probleme. Zuerst kam ich mit dem Maßstab nicht zurecht und dann konnte ich einfach die Dickichte den grünen Flecken auf der Karte nicht zuordnen, außerdem waren die Wege schwer zu unterscheiden. So schlengelte ich mich irgendwie durch die Büsche und stand plötzlich unerwartet vor dem Posten. Wie ich das geschafft hab frag ich mich noch immer.

Auch der zweite Posten lief nicht besser. Ich bog zu früh ab, da ich dachte ich müsste noch nach links. Erst bei der Futterkrippe bemerkte ich meinen Fehler und kehrte um – wieder wertvolle Zeit verloren.

Dann kam aber erst das größte Unglück: Posten drei. Ich erwischte die falsche Schneise und lief diese zweimal auf und ab. Dann erkannte ich, dass ich zu weit westlich war und wollte direkt durch die Ruine zum Posten – leider unmöglich, denn diese war mit Wasser vollgefüllt. Also wieder zurück zur Schneise und außen herum – Zeitverlust: 1’30“ – Grüß Gott!

Nachdem schon die ersten drei Posten schiefgegangen waren, beschloss ich wo notwendig (also fast überall) das Tempo herauszunehmen und sicher zu orientieren. Ein paar Zeitverluste hatte ich bei den weiteren Posten dennoch zu beklagen: Bei Posten fünf bog ich zu früh ab (5 Sekunden), zu sechs musste ich mich zweimal durch’s Dickicht kämpfen (einmal entlang des Zauns – selbst Schuld – und einmal neben dem Gebäude direkt zum Posten – wo kein Dickicht eingezeichnet war) und schließlich bei Posten 12, dort konnte ich die Dickichte wieder nicht zuordnen.

In Summe also ein großer und viele kleine Fehler, für den dritten Platz hat es dennoch gereicht. Und somit ich auch für den Gesamtsieg. Jetzt steht nur noch der letzte Lauf kommenden Mittwoch am Garnisonsübungsplatz Wiener Neustadt am Programm. Ich hoffe, dass ich es auch bei diesem, so wie bei allen anderen NOLV Cup Läufen heuer, unter die top 3 schaffe.

WoGoS Nacht-OL Training
Tags darauf fand in Brunn das nächste OL-Training statt: Nacht-OL-Training mit Schmetterlingen und Massenstart. Um mich für Sonntag (Landhauslauf Eisenstadt) zu schonen beschloss ich das Training locker anzugehen und lief hinten nach. Bei Posten sechs holte ich dennoch Miguel Silva aus Portugal ein und da wir die komplett gleiche Bahn hatten, liefen wir die restliche Strecke abwechselnd führend gemeinsam. Als Überraschung schummelte sich ein Bermuda Dreieck mitten in den Schmetterling, das machte das Training umso interessanter.

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Leider bin ich beim Training mit dem linken Knie irgendwo angedonnert, auf jeden Fall tut es noch jetzt höllisch weh und selbst gehen fällt mir ungemein schwer – ans Laufen will ich gar nicht erst denken. Ich hoffe, dass die Schmerzen bis Sonntag abklingen, damit mein Start in Eisenstadt nicht gefährdet ist.

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