Markus Plohn

Einmal flop, einmal top

Am Wochenende standen gleich zwei Staatsmeisterschaften am Programm. Am Samstag die Mitteldistanz in Hengsberg auf einer neuen Karten und am Sonntag auf der Hebalm auf über 1000m über dem Meer.

Samstag: Mitteldistanz
Die Streckendaten (5,9km mit 320hm) ließen auf einen steilen Lauf schließen. Wirklich lange harte Anstiege waren zwar nicht dabei, dafür einige kurze. Der Beginn bis Posten sechs gelang mir sehr gut, zu Posten vier wäre die Route oben herum wohl geschickter gewesen um Kraft zu sparen, schließlich ging es von vier weg wieder bergauf.

Dann kam jedoch der Schmetterling bzw. mein kleines Bermuda Dreieck, wo ich zu Beginn noch an 11. Stelle lag. Zu Posten sieben hielt ich die Richtung nicht genau und kam bei Posten acht heraus. Also rüber zu sieben, natürlich mit einem kleinen Bogen, und wieder zurück zu acht. Obwohl ich den Posten bereits kannte, legte ich eine kleine Ehrenrunde ein.

Das totale Blackout kam aber erst bei Posten 11: wieder nahm ich es mit der Richtung nicht so genau und drehte mich immer mehr vom Posten weg. Es dauerte dann einige Zeit bis ich mich auffing und 2:30 waren schnell verloren. Aus dem Schmetterling heraus kam ich schließlich als 18., sieben Plätze verloren. Wie gesagt: mein kleines Bermuda Dreieck.

Wenigstens ging der Rest halbwegs fehlerfrei von statten. Nur zu Posten 20 wäre die Route südlich über den Weg wohl wieder schneller, da höhenmetersparender, gewesen. Mit dem 17. Endrang konnte ich keinesfalls zufrieden sein, aber zumindest bin ich in die top 10 der Rangliste gerutscht.

Ergebnis, Zwischenzeiten, Routegadget, Austria Cup 2010 (nach 7 von 10 Läufen)

Sonntag: Staffel
Tags darauf fand auf der Hebalm die Staffelstaatsmeisterschaft statt – an Höhenmetern wurde wieder nicht gespart. Ich lief gemeinsam mit Flo und Stephan und hatte die Ehre den Startläufer zu übernehmen.

Zum ersten Posten hieß es gleich mal 90 Höhenmeter am Stück zu überwinden. Da ich mit der dünnen Luft generell nicht gut zurecht komme, reihte ich mich erstmal als Schlusslicht ein und beobachtete das Geschehen von hinten. Mein Posten war nicht allzu schwierig, obwohl ich, wie auf der Postenbeschreibung angeführt, einen Felsen erwartete und einen Stein vorfand und daher erst gar nicht stempeln wollte.

Dann ging es munter und ohne Fehler weiter, bis ich schließlich Bindi kurz vor Posten sechs vor mir sah. Da dachte ich schonmal: so schlecht bist du nicht untwegs. Vor allem auch deswegen, weil sich einige Läufer hinter mir einreihten.

Im Postenraum des 7ers war ich etwas verwirrt und blieb stehen anstatt einfach nachzulaufen, so wurde ich von ein paar Läufern überholt. Und anstatt mich dann wieder ans Paket dranzuhängen, versuchte ich zu Posten acht etwas rechts herum zu laufen. Leider ein dummer Fehler, denn ich landete prompt bei einer anderen Gabel und musste korrigieren. Meinen Posten fand ich dann zwar ohne Probleme, aber zu den anderen hatte sich eine kleine Lücke gebildet, die ich nicht mehr schließen konnte.

Bis zur Wiese kurz nach Posten 12 sah ich die anderen zwar noch vor mir, aber vor allem beim letzten Anstieg zu Posten 14 und über die steile Böschung war es sehr schwierig alleine das Tempo hoch zu halten. So verlor ich bis ins Ziel etwas mehr als eine Minute auf das Paket bzw. 1:44 auf den Führenden und kam als 8. ins Ziel.

Durch den Ausfall zweier Teams landeten wir schlussendlich auf Rang 7 mit nur etwas über zehn Minuten Rückstand auf unser Einserteam.

Ergebnis und Zwischenzeiten

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