Markus Plohn

Trainingslagerheimspiel

Letzte Woche stand ganz im Zeichen des Orientierungslaufs, man kann schon fast von einem Trainingslager in der Heimat sprechen. Während unter der Woche NOLV Cup und Korridorlauf am Programm standen, nutzte ich das Wochenende für ein tolles Training mit Pierre am Kampstein, eine Einerstaffel mit Massenstart beim WOLV Cup in Wien und Sprinttraining am Garnisonsübungsplatz in Wiener Neustadt.

Sonniges Schneestapfen

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Am Samstag Vormittag lief ich mit Pierre ein Sprinttraining am Kampstein. Bei angenehmen Temperaturen auf immerhin 1400m Seehöhe absolvierten wir sechs kurze Strecken im 30-Sekunden-Jagdstart. Zwar war es schön warm, trotzdem gab es einige Schneefelder, in die man teilweise bis zu den Knien und tiefer einsank.

Die ersten beiden Strecken machten keine Probleme. Auf der dritten Strecke wählte ich bewusst die linke (langsamere) Route, da das Gebiet dort einfach traumhaft zu laufen ist. Die übrigen Strecken waren auch schnell gelaufen, vor allem die letzten beiden Downhillpassagen (100hm und 175hm!).

Der Wald war jedenfalls toll zu laufen und wenn man von oben startet und großteils bergab läuft, sind auch die steilen Hänge nicht so tragisch.

WOLV Cup mit Massensterben … ähm … Massenstart

Vom 1400 Meter hohen Kampstein ging es am Nachmittag nach Wien. Da denkt man, man fährt vom steilen Berg in die flache Ebene, und im Endeffekt macht man dort sogar mehr Höhenmeter.

Gestartet wurde im Massenstart, jeder hatte drei ca. 2km lange Schleifen zu absolvieren. Ich plante gemächlich zu starten und hielt mich am Anfang im Hintergrund. Doch schon am Weg zum ersten Posten erwies sich das als Fehler, denn wir machten einen großen Bogen. Also korrigierte ich und plötzlich stand ich als Zweiter beim ersten Posten.

Leider ging es dann nicht fehlerfrei weiter. Zum 2er wieder ein Bogen und zum 3er am Weg zur Unterführung ebenfalls. So verpasste ich die Gelegenheit mich abzusetzen, was aber wahrscheinlich sowieso nicht funktioniert hätte, denn am Anstieg zu Posten 6 spürte ich, dass ich schon 10km OL-Training in den Beinen hatte.

Den Rest lief ich großteils mit Gerald Höller, der die gleiche Schleifenkombination wie ich hatte. Es schlichen sich weitere Haken und Unsicherheiten ein (z.B. Schleife 2/Posten 4 oder Schleife 2/Posten 8), aber ich schätze das lag großteils an der Müdigkeit.

3’14“ riss ich im Endeffekt auf Henrik Sulz auf. Für das zweite Training an diesem Tag akzeptabel.

Karte Schleife 1
Karte Schleife 2
Karte Schleife 3
Ergebnis

Sprinttraing am GÜPL

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Den Sonntag nutzten Michi, Pierre, Bränsch und ich für ein Sprinttraing am Garnisonsübungsplatz Wiener Neustadt. Die ersten beiden Strecken liefen wir mit Massenstart, da es Gabeln bzw. Phi-Loops gab, und die letzten beiden mit kurzem Startintervall. Es wurde auf jeder Strecke spannend und die kleinsten Fehler wurden bei einer Laufzeit von wenigen Minuten natürlich sofort bestraft.

Diese Woche werde ich mich noch ein- bis zweimal auf’s Mountainbike schwingen, denn am Wochenende finden in Götzendorf und Unternberg die ersten beiden MTBO Austria Cups statt und für heuer habe ich beschlossen mich wieder am Drahtesel zu probieren.

Ausschreibung 1. MTBO Austria Cup
Ausschreibung 2. MTBO Austria Cup

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