Markus Plohn

OL-Training: Postennetz & Korridor

Diese Woche zeichnet sich durch viel OL-Training aus, so wie es sein soll. Am Mittwoch startete ich beim 3. NOLV Cup in Mauternbach, am Donnerstag machte ich beim Vereinstraining in Bad Fischau mit und morgen stehen ein Techniktraining in Aspang am Vormittag und der 3. WOLV Cup (Einerstaffel mit Massenstart) in Wien am Nachmittag am Programm.

NOLV Cup

Zur Abwechslung gab es diesmal statt einer normalen Bahn ein Postennetz zu lösen, es mussten also alle 26 Posten in beliebiger Reihenfolge angelaufen werden. Normalerweise bin ich darin grottenschlecht (vgl. 4. Lauf der vergangenen Wintertour (Score-OL)), aber ich denke, dass ich es diesmal halbwegs gut hingebracht habe. Zu meinem Glück durfte man die Karte nämlich schon ca. eine Minute vor dem Start ansehen und somit die Reihenfolge planen, ansonsten wäre ich wahrscheinlich wieder kläglich gescheitert.

Hier die Karte ohne meiner Route. Wie wärst du gelaufen? Wenn du die optimale Reihenfolge gefunden hast, kannst du sie ja in einem Kommentar posten.

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Die ersten drei Posten waren klar, doch dann kam das Grübeln. Ich entschied mich dafür zu Beginn ganz nach oben zu laufen und dann nach unten die Posten einzusammeln. Das gelang mir auch ganz gut. Nur bei Posten 192 ließ ich mich von einem nicht eingezeichneten Grabensystem ablenken (ich dachte, ich wäre bereits beim richtigen Graben und lief daher hinauf).

Nach Posten 177 hätte ich eventuell gleich 87 mitnehmen können, dann hätte ich mir am Schluss den Weg erspart und wäre direkt von 185 zu 100 gelaufen. Abenteuerlich war es bei Posten 90. Hier musste man zwischen den Felsen zum Posten hinauf und anschließend wieder zum Weg hinunter klettern. Da war ich bergab fast langsamer als bergauf.

Der Rest verlief ohne Probleme, die Posten in den Weingärten hielten sich Gott sei Dank in Grenzen.

Zwar war es wie jeder NOLV Cup nur ein Trainingslauf, aber ich hatte nie das Gefühl auch nur annähernd richtiges Wettkampftempo zu laufen. Mir fehlte auch etwas die Energie vom ausgelassenen Mittagessen. Für den zweiten Platz hat es am Ende dennoch gereicht.

Und hier die Karte mit meiner Route:

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Ergebnisse und Zwischenzeiten
Laufanalyse bei Lanyse

Nach dem NOLV Cup begleitete ich Flo noch zum Bouldern zur Ruine Aggstein, aber das ist eine andere Geschichte … und die wird auf Flo’s Blog erzählt.

Korridorlauf

Gestern gab es beim Vereinstraining vier verschiedene Korridore zu laufen. Es war sehr interessant mit so wenig Details auf der Karte auskommen zu müssen.

Karte.

Die erste Strecke (1630m) war großteils auf Wegen und stellte kein Problem dar. Schon schwieriger gestaltete sich die zweite Strecke (2000m), hier kürzte ich am Schluss etwas ab.

Doch dann ging es richtig zur Sache: Braundruck. Beim dritten Korridor (1230m) kam ich im ersten Viertel etwas ab, dann ging es wieder ganz gut. Am öftesten lief ich jedoch bei der vierten Strecke (1900m) aus dem vorgegebenen Korridor – die war eindeutig die schwierigste von allen.

Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich das Gebiet um den Blumberg bereits sehr gut kenne, sonst wäre ich wahrscheinlich noch immer im Wald.

Der Vorteil von dieser Trainingsform ist, dass man die Karte mit dem Korridor schnell und einfach machen kann und selbst als Bahnleger nicht wirklich einen Vorteil während dem Laufen hat. Man benötigt ständigen Kartenkontakt und ein sehr gutes Richtungs- und Distanzgefühl.

Wie man selbst einen Korridor erstellen kann, wird auf der Website o-training.net sehr gut erklärt.

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