Markus Plohn

Testrace und Wintertour

Testrace

Gestern, Freitag, war wiedermal Zeit für das monatliche Testrace in Bad Fischau (Info auf der Seite des HSV Wiener Neustadt). Ich lief, wie auch schon beim letzten Mal, alleine, das letzte gemeinschaftliche Vereins-Testrace fand im August 2008 statt. Vielleicht schaffen wir es ja wiedermal gemeinsam – mein nächstes steht am 25. März an.

Mein Ziel für diesmal war zumindest die Zeit von 31’51 vom letzten Mal (22. Jänner) zu unterbieten. Das sollte ja nicht allzu schwierig sein, dachte ich, denn schließlich lief ich damals mit normalen Laufschuhen auf Neuschnee und diesmal wählte ich Dobb-Spikes. Trotzdem kam ich teilweise heftig ins Rutschen, denn die Wege waren ziemlich vereist.

Nach der ersten Runde von 9’40 nahm ich mir 30’00 vor, was ich schließlich mit 29’50 (2. Runde 10’10, 3. Runde 9’58) auch locker schaffte. Locker deswegen, weil ich mich erstens noch in der Vorbereitung befinde und zweitens am nächsten Tag ein Wintertour-Lauf anstand. Also durchaus eine akzeptable Zeit.

Wintertour

Heute, Samstag, fand, wieder in Bad Fischau, der fünfte Wintertour-Lauf statt. Wie ich schon vor dem Lauf von mehreren Seiten hörte, sollte der Beginn recht steil werden, ich war schon sehr gespannt.

Und tatsächlich: gleich zum ersten Posten ging es 40 Höhenmeter hinauf. Zum zweiten Posten hätte man über die Umlaufroute rechts herum einige Höhenmeter sparen können, doch ich wählte, wie viele andere auch, die eher direkte Route mit 85 Höhenmetern. Der dritte Posten war dann wohl zum Erholen gedacht (nur 20 Höhenmeter). Zum nächsten Posten musste man wieder knappe 50 Höhenmeter überwinden, dann war der Spuk eigentlich schon vorbei.

Zu Posten fünf unterlief mir ein Richtungsfehler, der viel fataler ausfallen hätte können als er dies wirklich tat. Ich verwechselte irgendwie bergab mit Süden und lief 90° falsch weg. Dann dachte ich, die Futterkrippe wäre das besondere Objekt und schon stand ich am falschen Weg. Zu meinem Glück kontrollierte ich die Richtung als ich den Weg hinunterlief und mir fiel mein Missgeschick gleich auf. Nicht auszudenken was passiert wäre, wenn ich weitergelaufen wäre und 500 Meter südwestlich des Posten gesucht hätte – wäre wohl ein klassischer Parallelfehler geworden.

Zwei kleinere Fehler schlichen sich bei Posten 7 (falschen Posten angelaufen, obwohl ich mir noch dachte, dass die Postenbeschreibung nicht passte) und Posten 9 (zu weit der Felswand ausgewichen).

Einen gröberen Fehler machte ich noch zum letzten Posten. Ich ließ mich von Ursi Kadan ablenken und schon standen wir gemeinsam 100 Meter zu weit südlich. Während ich den Fehler gleich bemerkte, drehte sie noch eine kleine Extrarunde. Ins Ziel gab es diesmal sogar eine Routenwahl (quer oder am Weg), mal ganz was Neues :)

Da einige schnelle Läufer diesmal nicht am Start waren (z.B. Pierre Kaltenbacher und Michi Stockmayer) schaute am Ende sogar der Sieg heraus, 3’15 vor Martin Brantner und 3’38 vor Roland Fesselhofer.

Ergebnis Wintertour
Zwischenzeiten
Splitalyzer
Karte mit Route und Bahn
Laufroute bei Lanyse

Die nächsten Meilensteine: morgen Kurzlongjog in Lindabrunn mit anschließender Pasta-Party bei Angelika, nächstes Wochenende mein letztes SkiO-Wochenende der heurigen Saison in Mürzzuschlag. Momentan schaut es ja eher so aus, als würde der ganze Schnee noch wegtauen. Falls das passieren sollte und die Wettkämpfe abgesagt werden, gibt es als Ersatz einen Wiener Linien Wintersprintcup in Wien.

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