Markus Plohn

Form geprüft

Heute fand am GÜPL der letzte Lauf des heurigen NOLV Cups statt. Zugleich bot sich die letzte Gelegenheit, bei einem OL-Trainingswettkampf die Form für die letzten drei Wettkämpfe (Stadt-MS, ÖM Nacht, 9. Austria Cup) der heurigen OL-Saison zu überprüfen.

Nachdem die letzten Monate und vor allem Wochen meinen Verhältnissen entsprechend trainingsmäßig sehr gut liefen, scheint meine Form so gut wie lange nicht mehr zu sein. Es ist schön, so wie heute, während eines gesamten Laufs das Tempo so hoch halten zu können, dass man immer wieder den Fahrtwind spürt. Darüber werden wohl einige schmunzeln, aber für mich ist das nicht selbstverständlich, darum freut es mich umso mehr.

Zum Lauf selbst: die Posten waren fast alle gleich wie bei der WAT-Meisterschaft am vergangenen Wochenende, jedoch lief man nie die gleiche Strecke (höchstens in die verkehrte Richtung, aber das macht in diesem Gelände schon viel aus). Ich konnte von Beginn weg schnell laufen und holte mir gleich mal die ersten vier Bestzeiten. Dann verlor ich maximal ein paar Sekunden pro Posten, konnte aber auch noch einige Zwischenbestzeiten einfahren.

Ich machte nur drei kleinere Fehler:

  • Natürlich bei Posten 10, dem Trichter im Bodenbewuchs, den ich schon beim Training am Samstag suchte. Die Suchaktion war diesmal aber kürzer und ich verlor überraschenderweise auch nur drei Sekunden auf die Bestzeit, aber geschätzt in etwa zehn Sekunden.
  • Zu Posten 23 wählte ich eine unsinnige Route. Ich wollte möglichst unter der Linie laufen und geriet in das Wegenetz mit vielen Hügeln und kleineren Seen, die es auszuweichen galt. Einfach links am Weg herum wäre deutlich schneller gewesen. Ich verlor so 14 Sekunden.
  • Und natürlich, wie so oft, der vorletzte Posten. Ich lief schon perfekt die richtige Richtung, doch dann erspähte ich einen Posten, der sich schließlich als Plastiksackerl identifizieren ließ, weiter rechts und machte so einen kleinen Haken, der wieder 13 Sekunden kostete.

Insgesamt wäre es für mich also 37 Sekunden schneller gegangen, eine Zeit knapp unter 33 Minuten. Aber mit 37 Sekunden Fehler kann ich leben.

Für die Stadtmeisterschaft am Montag bin ich also gerüstet. Ich bin gespannt, wer aller kommt und wie die Leute drauf sind. Von den bisherigen Nennungen würde ich Roland als klaren Favoriten sehen. Aber da werden schon noch einige kommen, wie zum Beispiel Stephan, den ich bisher in der Meldeliste vermisse.

Ich freu mich auf jeden Fall schon auf den neuen Austragungsmodus mit Vorlauf und Jagdstart im Finale, ausgetragen jeweils auf der Sprintdistanz. In der MilAk ist sicherlich für hohes Tempo gesorgt.

Ergebnisse NOLV Cup
Zwischenzeiten
Splitalyzer
Karte mit Bahn und Route

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