Markus Plohn

SPORTident WBOX GSM & BSF8-SRR, ein erster Funkpostenversuch; Teil 1/3

WBOX GSM

Für das Orientierungslaufwochenende am 19. und 20. Septemer 2009, 7. Austria Cup und Österreichische Staffelstaatsmeisterschaft, planten wir erstmals die vor Kurzem erst vorgestellten Funkposten-Komponenten von SPORTident, die SPORTident WBOX GSM und die BSF8-SRR, einzusetzen.

Da wir vorher keinerlei Erfahrung mit diesen Geräten hatten, sie waren ja auch erst seit ein paar Monaten am Markt, entschieden wir uns zuerst zu einem Indoor-Test mit anschließendem Feldtest am späteren tatsächlichen Einsatzort, Witzelsberg.

Die Tests führten Bernhard Koiser und ich durch.

Bevor wir loslegen, sammeln wir alle Anleitungen und Beschreibungen, die wir im Internet finden und uns im Vorhinein per E-Mail zugeschickt wurden, den leider ist eine detaillierte Anleitung du den einzelnen Komponenten nicht dabei.

Dann öffnen wir den typisch blauen SPORTident-Koffer und finden folgendes vor:

  • 2x WBOX GSM (1 Upload, 1 Download)
  • 2x Couple Box (Anschlüsse für 2x RS-232, 1x Mini-USB, 1x Ethernet)
  • 2x USB-Kabel
  • 1x RS-232 – USB – Adapter
  • 2x BSF8-SRR

Hier ein paar Bilder:

BSF8-SRR Vorderseite

BSF8-SRR Vorderseite

BSF8-SRR Rückseite

BSF8-SRR Rückseite

RS-232 - USB - Adapter

RS-232 – USB – Adapter

WBOX GSM Download

WBOX GSM Download

WBOX GSM Upload

WBOX GSM Upload

Couple Box

Couple Box

Soweit so gut. Aus den vorliegenden Teilen reimen wir uns nun folgende Verwendung zusammen:

  • Die WBOX GSM Upload ist die eigentliche Funkstation. Sie wird im Wald beim Funkposten montiert und übermittelt Daten (Stempelungen) an den SPORTident-Server.
  • Die WBOX GSM Download, das passende Gegenstück, lädt die Daten vom SPORTident-Server herunter und ist im Ziel montiert.
  • Die BSF8-SRR, die SI-Station, wird am Posten montiert und dient den Läufern zum Stempeln. Jede Stempelung wird dann an die WBOX GSM Upload gesendet und von dort weiter an den SPORTident-Server, daher sollte sie sich in unmittelbarer Reichweite befinden. Wie weit diese entfernt sein darf, werden wir noch herausfinden.
  • Mit der Couple Box wird die Verbindung zwischen Computer und WBOX GSM hergestellt. Beim Wettkampf selbst sollte eine Couple Box genügen, die an die WBOX GSM Download angeschlossen wird. Welche Verbindung wir wählen, wird sich noch herausstellen. Wir testen auf jeden Fall USB (Direktanschluss am Computer) und Ethernet (Netzwerk).
  • Den RS-232 – USB – Adapter benötigen wir nicht, da sowieso USB-Kabel im Lieferumfang enthalten sind.

Da wir nichts über den Ladezustand der Battieren der WBOX GSM-Stationen wissen, laden wir diese vor dem Test auf. Mit Hilfe der auf den Stationen aufgedruckten Anleitung finden wir heraus, dass diese per USB aufgeladen werden. Bevor man ein USB-Gerät an einen Computer ansteckt, sollte man immer einen passenden Treiber installieren. Auf der SPORTident-Website finden wir im Download-Bereich einen USB-Treiber:

Treiber für SPORTident USB-Station (Windows 2000, XP, Vista, Server 32bit) Version 5, englisch

Wir installieren also den Treiber (SIVCPInstaller.exe) und starten den Computer (Windows XP SP3) wie gewünscht neu. Anschließend verbinden wir die WBOX GSM mit der Couple Box (HRS) und die Couple Box mit dem Computer (USB) und warten darauf, dass das Gerät erkannt wird – es passiert nichts. Ein Blick auf die WBOX GSM: Lampe 1 leuchtet rot, das heißt, das Gerät wird aufgeladen. Nun gut, das sollte für’s Erste einmal genügen. Nach gut einer Stunde sind beide Geräte voll aufgeladen (Lampe 1 leuchtet grün), aber wie bereits erwähnt, wussten wir vorher nicht, wie voll oder leer die Batterien waren.

Weiter zu Teil 2.

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