Markus Plohn

Kein Witz in Witzelsberg

7. Austria Cup + ÖM Staffel

Vergangenes Wochenende  fanden im Gelände des WMOC06-Finales der 7. Austria Cup am Samstag und die Österreichischen Staffelmeisterschaften am Sonntag statt.

Austria Cup

Ich lief wie gewohnt in der Kategorie Herren 21- Lang. Nachdem ich auch als Helfer bei der Auswertung im Einsatz war, startete ich etwas später als geplant.

Der Anfang vom Rennen verlief sehr gut, zumindest bis zum vierten Posten. Zum Fünften machte ich dann einen gar nicht mal so schlimmen Richtungsfehler, allerdings geriet ich dadurch auf den nördlicheren breiten Weg, dachte ich wäre einen weiter südlich und lief so aus der Karte raus. Bald schon erkannte ich, dass ich falsch war und zum Auffangen gab es nicht viele Anhaltepunkte, also beschloss ich nach Süden zum großen Graben zu laufen. Ich konnte mich dann doch am richtigen Graben auffangen und hatte gleich den Posten, drei Minuten verlor ich trotzdem.

Der Rest vom Lauf ging wieder besser und ich machte keine gröberen Fehler mehr, nur kleinere Haken zu den Posten acht, sechzehn und neunzehn, die vielleicht gesamt eine Minute kosteten.

Für den Sieg in der Herren 21- Lang hat es gereicht, auch wenn die Herren 35- auf der selben Strecke deutlich schneller waren. Aber das kann nur Ansporn für die nächsten Trainings sein.

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Staffelmeisterschaft

Die Staffelmeisterschaft durfte ich nach Ausfall von Roland in der 1er-Mannschaft mit Pierre und Stephan laufen.

Pierre lief am Start und übergab mir als 8., 44 Sekunden hiner Platz 7 und 3’35“ hinter Platz 6, ich hatte also genug aufzuholen. Die ersten drei Posten waren kein Problem, doch schon beim Vierer machte ich einen wirklich unsinnigen Fehler. Ich lief einfach an der Kuppe vorbei und erst als ich den Zaun kurz vor mir sah erkannte ich mein Missgeschick.

Die nächsten Posten liefen wieder wie am Schnürchen, Gegnerkontakt hatte ich allerdings keinen – noch nicht. Den Elfer überrannte ich wieder und verlor so in etwa eine Minute. Doch als ich den Posten stempelte, erblickte ich Villach plötzlich 50 Meter vor mir – endlich irgendwen eingeholt. Zum Zwölfer musste ich dennoch alleine orientieren, da ich Villach nach dem kurzen Anstieg in der Mitte aus den Augen verlor.

Beim Zwölfer angekommen war auf einmal Henndorf (hinter mir gestartet) da, Villach war schon weiter voraus. Ich heftete mich also an Henndorfs Fersen, ab der Forststraße lief ich jedoch anders und war daher vorher beim Posten, wo ich endlich Villach ein- und überholte. Zum Vierzehner auf der Forststraße stand plötzlich der LAC neben mir, und so liefen wir gemeinsam zum Posten. Zum nächsten wollte ich eigentlich zurück auf die Forststraße, wo ich hergekommen war, um den Graben zu umlaufen. Allerdings gelangte ich viel zu weit nach unten und war völlig von der Rolle. Ich lief den kleinen Weg noch weiter bergab bis ich überriss, wo ich war und kämpfte mich wieder hinauf. Zu meinem Glück passierte dem LAC ein ähnlicher Fehler (lief noch weiter hinunter) und so kamen wir beim Posten wieder zusammen, wo uns Henndorf wieder einholte.

Der Sechzehner war gegabelt, der LAC hatte die einfachere Gabel auf der Nase und war somit wieder weiter vorn. Zum Siebzehner entschloss ich mich die Forststraße auszulaufen, was gar nicht so langsam war anscheinend, denn beim Posten kam ich vor dem LAC und Henndorf an.

Jetzt ging es auf die Schlussstrecke, die es noch deutlich in sich hatte. Beim 21er war ich mit dem LAC und Henndorf noch zusammen. Hinauf zum 22er zog Henndorf davon, auf Grund eines kleines Fehlers holten wir Henndorf beim 23er jedoch wieder ein. Der 23er war noch einmal gegabelt. Ich erwischte ihn zwar ohne Probleme, allerdings hatten der LAC und Henndorf eine andere, anscheinend kürzere, Gabel, und so verlor ich bis ins Ziel noch 41″ (Henndorf) bzw. 16″ (LAC). Auf der Forststraße zum 24er sah ich auch Fürstenfeld vor mir, allerdings musste ich noch zum Posten hinauf.

Im Endeffekt hatte ich zwei Staffeln überholt (Wien hab ich zwar nie gesehen…) und wurde selbst von Henndorf überholt, also machte ich immerhin einen Platz gut. Außerdem waren der LAC und Fürstenfeld in Reichweite. Ich schickte also Stephan auf Platz 7 liegend ins Rennen, 16″ hinter dem LAC, 41″ hinter Henndorf und 1’03“ hinter Fürstenfeld.

Stephan verlor nochmal einen Platz und so fielen wir wieder auf Platz 8 zurück, was aber auch schon egal war.

Wenigstens waren es für mich nach vielen Trainings in diesem Gelände zwei schöne Wettkämpfe.

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